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© Text u. Photos: Silke Wolff Nach dem langen Winter endlich wieder Sonne und Wärme, dass musste sein. Deshalb flog ich am 17.03.2009 für 10 Tage auf die Kanaren-Insel Lanzarote. Natürlich wollte ich auch etwas von der Insel sehen und die Tage nicht nur am Strand und am Pool verbringen. Deshalb mieteten wir für 2 Tage ein Auto und erkundeten die Insel. Dafür bot sich eine sog. Nord- und Südroute an. Die fuhren wir entgegen der organisierten Bustouren. 1. Tag: Nordtour
Weiter ging es für uns in Richtung Arrieta. In Arrieta selbst sind nur das sog. "Blaue Haus" (steht zur Zeit leer) und der Naturstrand erwähnenswert. Ca. 4 km nördlich liegt die Jameos de Aqua, ein mehr als 7 km langer Lavertunnel. Auch dieses Grottensystem wurde von César Manrique erschlossen. Sehenswert sind der kleine Salzwasser-See mit den unter Artenschutz stehenden blinden Albinokrebsen.
Orzola eignete sich für uns zu eine Mittagspause. Gegenüber dem Hafen sind einige Fischlokale und eine Reihe anderer Restaurants. Ansonsten hat der Ort keine Attraktionen. Dafür bot sich uns vom in der Natur plazierten Mirador del Rio ein atemberaubender Blick auf die Nachbarinsel La Graciosa.
Von diesem nördlichsten
Aussichtspunkt fuhren wir nun wieder Richtungen Süden bis nach Haria. Das Tal, in dem Haria liegt, ist berühmt für sein "1.000
Palmen". Durch das landschaftlich wunderschöne Valle de Temisa
ging es zurück an die Ostküste nach Costa Tegiuse. 2. Tag: Südtour
In dem sehr großzügigen Wohnzimmer ist die Privatsammlung Manriques untergebracht. U.a. sahen wir Werke von Joan Miró und Pablo Picasso. Über eine Basalttreppe gelangten wir in fünf Vulkanblasen, die durch Röhren miteinander verbunden und verschiedenfarbig gestaltet sind. Besonders schön sind die weiße und rote Blase, durch die wir zum Pool gingen.
Den Abschluss der Besichtigung bildete ein großes farbenfrohes Keramik Wandbild Manriques.
Von der Fundacion führte
unsere die
Strecke ins Inselinnere. An der wichtigsten Verkehrskreuzung der Insel
steht das weisse Monumento al Campesino. Es besteht aus alten Fischerbooten und
weiss lackierten Trinkwasserkanistern. Auch dies ist ein Werk César Manriques.
Direkt daneben befindet sich das Casa Museo del Campesino, ein Heimatmuseum.
Der Weg zur grünen Lagune in El Golfo führte uns vorbei an den Salinas de Janubio. An der steilen und stürmischen Lavaküste bei Los Hervideos gewährte uns die Natur ein gewaltiges Schauspiel. Die meterhohen Wogen des Atlantiks peitschen mit voller Wucht in die Vulkangrotten.
Anschließend folgte der
absolute Höhepunkt, die Fahrt durch den Parque Natural de Los Volcanes.
Die Feuerberge sind aus heißer Magma
gestaltet worden und sind ein wahres Wunder der Natur. Sie entstanden durch
zahlreiche Vulkanausbrüche zwischen 1730-36 und 1824.
Wer noch Lust und Zeit hat kann auf dem Rückweg nach Costa Teguise in Tiagua noch das Museo Agricola El Patio besichtigen. In zwei Tagen haben wir mit dem Mietwagen die sehenswertesten Ort der Insel besucht. Für mich ist Lanzarote die schönste und abwechselungsreichste Kanareninsel. Kosten
(März 2009) Lanzarote
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