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Lanzarote

© Text und Photos: Silke Wolff Nach dem langen Winter endlich wieder Sonne und Wärme, das musste sein. Deshalb flog ich am 17.03.2009 für 10 Tage auf die Kanaren-Insel Lanzarote. Natürlich wollte ich auch etwas von der Insel sehen und die Tage nicht nur am Strand und am Pool verbringen. Deshalb mieteten wir für 2 Tage ein Auto und erkundeten die Insel. Dafür bot sich eine sog. Nord- und Südroute an. Die fuhren wir entgegen der organisierten Bustouren.

1. Tag:  Nordtour

Erst Halt nach Costa Teguise war bei Guatiza in den Jardin de Cactus. 1989 hatte César Manrique begonnen, diesen botanischen Garten zu bauen. Er ist in einen Vulkantrichter eingelassen. Auf mehreren Etagen bewunderte ich verschiedene Pflanzenarten. Der Garten ist nicht nur für Pflanzen- und Naturliebhaber absolut sehenswert. Für mich ist er ein Muss aller Lanzarote-Besucher. Abgerundet wird das Angebot durch die Bar/Restaurant und einen Buchladen. Von der Gofio-Mühle bot sich mir eine schöne Aussicht. Da wir zur Öffnungszeit morgens um 10:00 Uhr vor Ort waren, konnten wir den Garten in Ruhe besichtigen. Jardin de Cactus Weiter ging es für uns in Richtung Arrieta. In Arrieta selbst sind nur das sog. "Blaue Haus" (steht zurzeit leer) und der Naturstrand erwähnenswert. Ca. 4 km nördlich liegt die Jameos de Aqua, ein mehr als 7 km langer Lavertunnel. Auch dieses Grottensystem wurde von César Manrique erschlossen. Sehenswert ist der kleine Salzwasser-See mit den unter Artenschutz stehenden blinden Albinokrebsen. Jameos de Aqua Orzola eignete sich für uns zu einer Mittagspause. Gegenüber dem Hafen sind einige Fischlokale und eine Reihe anderer Restaurants. Ansonsten hat der Ort keine Attraktionen. Dafür bot sich uns vom in der Natur platzierten Mirador del Rio ein atemberaubender Blick auf die Nachbarinsel La Graciosa. Mirador del Rio Von diesem nördlichsten Aussichtspunkt fuhren wir nun wieder Richtungen Süden bis nach Haria. Das Tal, in dem Haria liegt, ist berühmt für seine "1.000 Palmen". Durch das landschaftlich wunderschöne Valle de Temisa ging es zurück an die Ostküste nach Costa Tegiuse. Je nach Lust und Laune ist es möglich von Haria aus den berühmten Playa de Famara zu besuchen und über Teguise zurück fahren.

2. Tag: Südtour

Von Costa Teguise fuhren wir ca. 15 Minuten bis zur Fundacion César Manrique. Um kurz vor 10:00 Uhr warteten wir auf den Einlass. In der Zwischenzeit ließen wir die beruhigend wirkenden Windspiele in Kreisel direkt an der Fundacion auf uns wirken. Das ehemalige Wohnhaus César Manriques ist ebenfalls ein Muss für alle Lanzarote-Besucher. Am Eingang wurden wir von der Manrique-Stulptur "El Triunfador" begrüßt. El Triunfador In dem sehr großzügigen Wohnzimmer ist die Privatsammlung Manriques untergebracht. U.a. sahen wir Werke von Joan Miró und Pablo Picasso. Über eine Basalttreppe gelangten wir in fünf Vulkanblasen, die durch Röhren miteinander verbunden und verschiedenfarbig gestaltet sind. Besonders schön ist die weiße und rote Blase, durch die wir zum Pool gingen.         weisse Blase rote Blase Den Abschluss der Besichtigung bildete ein großes farbenfrohes Keramik-Wandbild Manriques.       Pool    Keramik Wandbild Von der Fundacion führte unsere die Strecke ins Inselinnere.  An der wichtigsten Verkehrskreuzung der Insel steht das weiße Monumento al Campesino. Es besteht aus alten Fischerbooten und weiß lackierten Trinkwasserkanistern. Auch dies ist ein Werk César Manriques. Direkt daneben befindet sich das Casa Museo del Campesino, ein Heimatmuseum. An der Straßenkreuzung beginnt auch die ca. 14 km lange Weinstraße Lanzarotes. Die Weinstöcke wachsen in einer Mulde aus Vulkanasche. Monumento al Campesino La Geria Der Weg zur grünen Lagune in El Golfo führte uns vorbei an den Salinas de Janubio. An der steilen und stürmischen Lavaküste bei Los Hervideos gewährte uns die Natur ein gewaltiges Schauspiel. Die meterhohen Wogen des Atlantiks peitschen mit voller Wucht in die Vulkangrotten. Lago Verde Anschließend folgte der absolute Höhepunkt, die Fahrt durch den Parque Natural de Los Volcanes. Die Feuerberge sind aus heißer Magma gestaltet worden und sind ein wahres Wunder der Natur. Sie entstanden durch zahlreiche Vulkanausbrüche zwischen 1730-36 und 1824. Das Zentrum des Parks ist die meiste Zeit des Jahres nur mit Bussen zu erreichen. Diese starten am Besucherzentrum in Mancha Blanca. Die Tour dauert ca. 45 Minuten. Parque Natural de Los Volcanes Wer noch Lust und Zeit hat, kann auf dem Rückweg nach Costa Teguise in Tiagua noch das Museo Agricola El Patio besichtigen. In zwei Tagen haben wir mit dem Mietwagen die sehenswertesten Orte der Insel besucht. Für mich ist Lanzarote die schönste und abwechselungsreichste Kanareninsel. Kosten     (März 2009) € 55,--       Mietwagen für 2 Tage € 15,--       Benzin €   5,--       Eintritt Jardin deCactus €   8,--       Jameos del Aqua €   4,50     Eintritt Mirodor del Rio €   8,--       Eintritt Fundacion César Manrique €   8,--       Eintritt Parque Natural de Los Volcanes jeweils pro Person zur Lanzarote-Foto-Galerie:
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Die Vorstellung ist wundervoll, aber noch wundervoller ist das Erlebnis! (Oskar Wilde)
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