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© Text und Photos: Silke Wolff Schon lange wollte ich das südliche Ende Amerikas besuchen. Bereits 2003 war ursprünglich eine Reise von Nord- nach Südargentinien geplant. Je länger ich mich mit dem Gebiet beschäftigte, desto mehr kam ich zu dem Endschluss eine Reise durch Chile zu machen. Die Atacama-Wüste und Patagonien sollten unbedingt dabei sein. Und wenn ich schon einmal in Chile bin, dachte ich, bietet sich auch ein Abstecher auf die Osterinsel an. Die Auswahl der entsprechenden Tour war nicht so einfach, wie ich gedacht hatte. 2008 wurde die gebuchte Reise vom Veranstalter abgesagt. Für 2010 hatte ich mir neue Veranstalter und Touren ausgesucht. Im Reisebüro riet man mir davon ab. Es waren Reisebausteine bei denen die Flüge separat gebucht werden mussten. Evtl. Reiseplanänderungen wegen Verspätungen etc. müssten von mir sebst und vor Ort umgeplant werden. Da ich kein Spanisch spreche und natürlich auch Urlaub machen möchte, wollte ich lieber das „Rundum sorglos Paket“ eines Veranstalters buchen. Auch 2010 fand die ursprüngliche gebuchte Tour nicht statt. Ich fand aber schnell Ersatz. Vier Wochen vor dem Reisetermin erschütterte ein schweres Erdbeben das Land. Zwei Wochen vorher bebte die Erde noch einmal und wieder stand hinter der Tour ein Fragezeichen. Trotzdem war es am 28.03.2010 soweit.
1. Tag: Anreise
2. Tag: Santiago de Chile
Durch das moderne geschäftstüchtige Santiago fuhren wir zurück in die Innenstadt. Am Präsidentenpalast setzte uns unser Fahrer ab und wir machten uns zu Fuß auf den Weg. Der Palacio de la Moneda geherbergte ursprünglich die Münzanstalt des Landes. Von 1846 bis 1958 residierten hier die Staatspräsidenten. Durch die Bilder von seiner Bombardierung während des Militärputsches am 11. September 1973, bei der Präsident Salvador Allende um Leben kam, erlangte das Gebäude traurigen Weltruhm.
In unmittelbarer Nähe der Moneda befinden sich zwischen den funktionalen Bürogebäuden schöne Kolonialbauten, u.a. die Intendencia und La Bolsa.
Langsam machte sich unsere Müdigkeit wieder bemerkbar. Dagegen half ein exprés, auch „Kaffee mit Bein“ genannt, in einem der zahlreichen Cafés in der Fußgängerzone. Der Plaza de Armas ist das historische Zentrum der Stadt. Er wurde 1541 von Pedro de Valdivia angelegt. Heute bevölkern Maler, Schuhputzer, Sänger und Besucher der Straßencafés den lebhaften Platz. An dem Platz befindet sich auch die Kathedrale, das Museo Histórico Nacional und das Rathhaus.
Im Ex Congreso Nacional wurden die Schäden des Erdbebens beseitigt. Genau wie das Museo Histórico Nacional war er deshalb für Besucher nicht zugänglich. Im Restaurant „La Galeon“ am Mercado Central aßen wir zu Mittag bevor uns unsere Führerin zurück ins Hotel brachte. Ich machte noch eine kleine Fotorunde durch die Stadt. Der lange lange Tag endete früh.
3.
Tag: Atacama-Wüste
Nach einer kurzen Pause machte ich mich auf um den Ort zu erkunden. Ich schlenderte die Hauptstraße hinauf. In der Mittagszeit war nicht viel Betrieb. Typisch für San Pedro sind die Adobe-Häuser und die ungeteerten Gassen. Der Ort hat sich in den letzten Jahren zum Treffpunkt für Globetrotter entwickelt. Natürlich musste auch ein Blick in die berühmte Iglesia de San Pedro sein.
Inzwischen hatte ich Hunger bekommen. So beschloss ich etwas im
„La Estaka“ zu essen. Dieses Restaurant ist absolut
empfehlenswert.
Zurück im Hotel lösten wir einen Gutschein für einen Welcome-Drink an der Hotelbar ein. Natürlich entschieden wir uns für den Nationalcocktail „Pisco Sour“.
4. Tag: Atacama-Wüste
Nach zwei Stunden ging es langsam wieder zurück. Im Vado Rio Putana lohnten die Farbenspiele einen ausführlichen Fotostopp. Das Blau des Wassers und das Grün der Pflanzen in der weiten Wüstenlandschaft waren einige Fotos wert.
Der kleine Ort Machua steht bei jeder Reisegruppe auf dem Programm. Sehenswert sind die für diese Gegend typischen Adobe-Häuser und die kleine Kirche auf dem Hügel.
Um gute Fotos zu machen, wollte ich gern vor allen anderen auf
dem Hügel sein. Dabei merkte ich die dünne Höhenluft und war
ziemlich außer Atem.
5.
Tag: Seengebiet
Während eines kurzen Abstechers ins Zentrum zur Kathedrale und dem Denkmal für deutsche Einwanderer regnete es wieder. Deshalb hielten wir den Aufenthalt kurz. Nach etwa 20 Kilometern auf Panamericana erreichten wir unser eigentliches Tagesziel, Puerto Varas am Lago Llanquihue. Mittlerweile war es später Nachmittag und wir hatten den ganzen Tag noch nichts Richtiges gegessen. So suchten wir mit unserem Reiseleiter ein wunderschönes Lokal im Zentrum von Puerto Varas auf. Dort gab es erst einmal ein großes Filetsteak.
Gut gestärkt bezogen wir unsere Zimmer mit Seeblick in Hotel Cabañas del Lago.
6.
Tag: Seengebiet
Besonders beeindruckt haben mich die zahlreichen Ferienhäuser und Cabañas. Kurz vor Ensenada sollten wir den erst Blick auf den Vulkan Osorno haben. Der Himmel auf der anderen Seeseite war aber vollständig verhangen. Es schien dort zu regnen. Der 2.652 m hohe Vulkan mit seinem perfekten Kegel und schneebedeckten Kappe ist das Wahrzeichen der Region. Zum Höhepunkt eines Aufenthalts im Seengebiet gehört ein klarer Blick ohne Wolken auf den Berg. Ich hatte die Ahnung, dass uns dies verwehrt bleiben würde. Als wir uns die ungewöhnlichen Saltos de Petrohue anschauten, brach die Wolkendecke langsam auf. Die Saltos sind eine Reihe von Stromschnellen und Wasserfällen, die von hartem Vulkangestein in verschlungene Bahnen gezwungen werden.
Die Wolken lösten sich immer mehr auf, sodass inzwischen
manchmal die Spitze des Osornos zu sehen war. Wir freuten uns
über unser Glück, noch nicht ahnend, dass es noch viel besser
werden sollte.
Inzwischen war auch der Osorno wolkenlos. Seine mit frischem Schnee bedeckte Spitze glänzte in strahlendem Sonnenschein.
Vom See fuhren wir den Osorno hinauf zur Skistation La Burbujas auf ca. 1.800 Meter. Trotz Sonne war es dort oben eisig kalt. Wir machten uns auf einen Spaziergang den Vulkan weiter hinauf. Nach etwa einem Drittel kehrten wir um. Meine Höhenangst machte mir an den steilen Abhang zu schaffen. Auf dem Rückweg nach Puerto Varas stoppten wir noch an der Laguna Verde. Leider hatte es angefangen zu regnen. Zurück in Puerto Varas ließen wir uns von unserem Reiseleiter an einem Restaurant absetzen. Nach dem Essen machten wir uns zu Fuß auf den Rückweg zum Hotel. So sahen wir noch etwas von dem Ort.
7. Tag: Patagonien
Ab Morro Chico änderte sich die Landschaft plötzlich. Es gab wieder mehr Bäume. In Puerto Natales angekommen, hatten wir einen fantastischen Blick auf das große Paine-Massiv. Das lag etwa 150 km nördlich im Torres del Paine Nationapark. Die gute Sicht war für die Jahreszeit, es war Herbst in Patagonien, nicht selbstverständlich.
Direkt an der Uferpromenade bezogen wir in Hotel Costa Australis unsere Zimmer mit Blick auf den See und die Berge. Das Hotel Costa Australis war vor 2 Jahren abgebrannt und wieder aufgebaut worden. Die Einrichtung war neu und wunderschön. Bisher war es das beste Hotel auf der Tour. Der Ort selbst ist touristisch geprägt. Zahlreiche Restaurant, Souvenirshops und Outdoor-Outfitter säumen die Straßen.
8. Tag: Torres del Paine
Vom Lago Sarmiento eröffnete sich uns bereits der Blick auf die wolkenfreien Cuernos del Paine und die Torres del Paine. Der klare Blick war nicht selbstverständlich. Das Gebiet ist sehr wolken- und regenreich. Aber wir hatten wieder großes Glück. Außerdem war es fast windstill und etwa 18 bis 20 °C warm. Normal wären maximal 10 °C gewesen.
Kurz hinter diesem See ist die offizielle Einfahrt in den
Nationalpark. Das Naturschutzgebiet besteht seit 1959. 1978
wurde es von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt. Das
200.000 Hektar große Gebiet erstreckt sich rund um das
Paine-Massiv.
Ein kurzer Sparziergang führte uns zu den Saltos Chico. Mich erinnerten sie ein wenig an die Niagara-Fälle.
In der Laguna Larga spiegelte sich das Massiv.
Nach dem Lago Nordensskjold unternahmen wir einen 30 minütigen Spaziergang zu den Salto Grande.
Vor unserer Mittagpause hielten wir noch, um einen Blick auf den Lago Pehoé und das Paine-Massiv zu werden. Dieser Anblick war für mich der schönste und der absolute Höhepunkt des Tages.
In dem Campingplatzrestaurant mit Ausblick gab es ein leckeres und frisch zubereitetes Essen. Die letzte Station für heute war der Lago Grey. Über eine Hängebrücke gingen wird zum See. Er führte wenig Wasser. Deshalb konnten wir auf den Sandbänken spazieren gehen. Riesige Eisstücke vom Grey-Gletscher schwammen auf dem Wasser. Sie strahlten in einem intensiven Blau, wie ich es noch nie gesehen hatte. Absolut beindruckend.
Anschließend ging es in unser Hotel Rio Serrano im gleichnamigen Pueblo. Auch dieses Hotel gehörte zu den Besten unserer Reise. Bei einem Pisco Sour ließen wir den ereignisreichen Tag in der Hotelbar ausklingen.
9. Tag: Grey-Gletscher
Gegen Mittag fuhren wir zur Hosteria Lago Grey. Dort gab es ein
frühes Mittagessen. Um 14:00 Uhr startete unsere Bootstour zum
Grey-Gletscher. Zuerst mussten wir mit einem Schlauchboot zu dem
eigentlichen Boot übersetzen. Danach dauerte es eine Stunde bis
wir an der Abbruchkante angekommen waren. Das Eis ragt bis zu 40
m hoch aus dem See und ist über 1.000 Jahre alt. Die Eisfläche
erstreckt sich auf einer Länge von 27 km und einer Breite von
Kurz vor Ankunft an der Abbruchkante gab es einen Pisco Sour mit Gletschereis. Die Crew hatte es kurz vorher aus dem See geholt. Eine Stunde kreuzten wir vor den drei Gletscherarmen. Das Eis der einzelnen Arme war zu meinem Erstaunen sehr unterschiedlich. Individuell schiebt es sich in den See, mal in einzelnen Stücken mit tiefen Spalten, mal als große glatte Fläche. Trotz des verhangenen Himmels leuchtete es auch heute in intensiven blauen Schattierungen. Ich war total fasziniert. So nah bin ich noch nie an einen so riesigen Gletscher gewesen, selbst in Alaska nicht.
Nach einer weiteren Stunde kam ich glücklich und fasziniert am Strand des Lago Grey an. Von dort ging es direkt nach Puerto Natales. Ich musste mich heute Abend von meinen beiden Reisegefährten verabschieden. Sie blieben noch einen Tag länger in Patagonien.
10.
Tag: Punta Arenas
Es war Mittag und mein Flug ging erst um 18:00 Uhr. Natürlich wollte ich nicht mehrere Stunden auf dem Flughafen sitzen. Deshalb ließ ich mich für einen kleinen Zusatzbetrag ins Zentrum von Punta Arenas fahren. Punta Arenas ist die südlichste Stadt der Welt. Vom Mirador Cerro la Cruz hatte ich bei klarem Wetter einen tollen Blick über die Stadt und Magellanstraße.
Am Horizont war sogar Feuerland zu erkennen. Das durchaus sehenswerte Zentrum liegt um die Plaza Muñoz Gomero. Besonders sehenswert fand ich den Palacio Sara Braun und der Palacio José Menéndez, in dem sich heute der Club Militar befindet.
Leider reichte meine Zeit nicht aus, um auch die ethnologische
und historische Sammlung im Museo Salesiano und den Cementerio
Minicipal zu besuchen. Die marmorne Pracht ist nur noch mit
Recoleta in Buenos Aires, Argentinien zu vergleichen. Auf dem
Weg zum Flughafen bekam ich einen Eindruck davon. Dafür bummelte
ich mit unserer Reiseleiterin noch eine Stunde durch die „Zona
Franca“, der Freihandelszone im Hafen. Die ähnelt einem
großflächigen Shopping-Center in dem es fast alles zu kaufen
gibt, vom Fahrzeug über Elektronik, Kleidung, Spielzeug bis zu
Lebensmitteln.
11.
Tag: Osterinsel
Die Kirche ist einen Besuch wert. Direkt nebenan ist der neue Markt der Holz- und Steinschnitzer. Günstiger kauft man allerdings in der Markthalle in der Dorfmitte.
Am kleinen Fischerhafen stehen bereits die ersten Moai. Ich beobachtete meinen ersten Sonnenuntergang auf der Insel.
12,
Tag: Osterinsel
An dem Vulkankrater Rano Kau wurde der Kult des Vogelmanns ausgeübt. Der Kraterrand ist steil und bis zu 200 Meter hoch.
Das restaurierte Dorf Orongo liegt auf dem Kratergrat. Auf der einen Seite der Krater, auf der anderen Seite 400 Meter hohe Felswände, die ins Meer abfallen. Von hier sieht man auch die kleinen Felseninseln Motu Kao Kao, Motu Iti und Motu Nui.
Orongo umfasst 48 restaurierte Gebäude. Hauptattraktion sind aber die ca. 150 in Stein gemeißelten Vogelmänner am Rande der Klippen.
Gegen Mittag kehrten wir zum Hotel zurück. Ich kaufte mir im Supermarkt eine leckere Fleischpastete und relaxte auf meiner Terrasse im Hotel. Eigentlich hätte ich heute Nachmittag frei gehabt, hatte mich aber kurzfristig zu einer optionalen Tour entschlossen. So holte uns unsere Reiseleiterin nach zwei Stunden wieder ab. Von Hango Roa ging es an dem Friedhof und dem Museo Antropológico vorbei zum Ahu Tahai. Dieser Ort, inklusive der alten bootförmigen Häuser wurde von dem amerikanischen Archäologen William Mulloy restauriert. Die bekannteste Moai steht ebenfalls hier, Ko te Riku, die einzige „sehende“ der Insel. Ko te Riku ist 4,75 m hoch und wiegt 20 t. Sie steht auf einem 20 x 4 m ahu.
Weiter ging es an der Ana Te Paku vorbei zum Ahu Akivi. Die sieben gleich großen Moai blicken als einzige zum Meer. Die Legende erzählt, es handelt sich um sieben Kundschafter, die der König Hotu Matua über das Meer schickte, um nach Rapa Nui Ausschau zu halten. Ahu Akivi ist also ein Ehrenmal.
Auf dem Rückweg besichtigten wir Puna Pau, den Pukao-Steinbruch. Dies sind die Hüte oder Frisuren der moai.
Zurück im Hotel ließ ich mir einen Stempel der Osterinsel in
meinen Pass machen. Den gibt es im Postamt kostenlos. Einige
Internetcafés und Geschäfte nehmen dafür US $ 1,--.
Allerdings sorgten Wolken dafür, dass der Sonnenuntergang nicht so spektakulär war. So ging auch ich zeitig zurück.
13.
Tag: Osterinsel
Am Ahu Akahanga, nur eine paar Schritte vom Ahu Vaipu, sind die
Reste eines Dorfes mit mehreren bootsförmigen Häusern
interessant.
15 moai thronen auf einem 180 m langen Fundament. Der größte moai ist 8,90 m hoch und wiegt 88 t. Der moai mit dem Pukao wiegt immerhin 60 t. Allein seine Hände messen 2m².
1960 wurde die Anlage durch einen Tsunami zerstört. 1993 begann
der Wiederaufbau nach alten Fotos und Dokumenten. Die Arbeiten
entschlüsselten große Teile der rätselhaften Vergangenheit von
Rapa nui. Bei den ahu handelt es sich um Totenkultstätten der
polynesischen Kultur. Der Bau erstreckte sich über einen
Zeitraum von 1.000 Jahren.
Der Vulkan Rano raraku war die moai-Werkstatt. 70 Wächter stehen am Hang des Vulkans bis zu den Schultern im Gras. Sie sind schon von weitem zu erkennen.
Insgesamt befinden sich noch bis zu 400 Statuen bis zu 250 t schwer und über 20 m lang in allen Verarbeitungsstadien in dem Steinbruch.
Nach einem warmen Mittagessen, das uns zum Rano raraku geliefert wurde, ging es weiter zum Ahu Te Pito Kura. In der Bucht von Hanga o Honu fanden wir aber einen ovalen, glatt geschliffenen Stein interessanter. Der Basaltkugel werden magische Kräfte nachgesagt und soll der „Nabel der Welt“ sein.
Einer Legende nach, kam sie mit König Hotu Matua und den ersten
Siedlern zur Osterinsel. Unsere eindrucksvolle Inselrundfahrt endet in der romantischen Bucht von Anakena. An dem flachen, hellsandigen Strand waren vor 1.500 Jahren die ersten Siedler unter König Hotu Matua gelandet. Die Königsfamilie residierte in der Bucht und verbot den Inselbewohnern den Zutritt. Die Kokospalmen wurden allerdings erst 1960 gepflanzt.
Als ich nach dem Abendessen zurück im Hotel war und unter die Dusche wollte, fiel auf der gesamten Insel für eine Stunde der Strom aus. Zum Glück hatte ich meine Taschenlampe und noch eine Dose Bier. So konnte ich die Zeit überbrücken.
14. Tag: Osterinsel – Santiago
Um 11:30 Uhr landete die Maschine der LAN Chile, die uns zum Festland zurückbrachte. Ich beobachtete die Landung aus dem kleinen Garten des Flughafens. Wo auf der Welt gibt es noch einen so gemütlichen Flughafen.
Leider scheinen auch auf der Osterinsel diese Zeiten bald vorbei zu sein. Transparente kündigen den Neubau eines modernen Gebäudes an. Pünktlich um 13:00 Uhr brachte mich LA 842 zurück nach Santiago. Dort landeten wir um 19:20 Uhr Ortszeit. Ein letztes Mal übernachtete ich im Hotel Fundador.
15. Tag: Santiago – Abreise
Auf dem Rückweg zum Hotel ging ich noch zur Kolonialkirche San Fransisco. Sie ist nicht nur das Wahrzeichen Santiagos sondern auch Chiles ältestes Gebäude.
Ein letztes Mal ging es zum Flughafen. Um 19:45 Uhr startete unser Flug mit einer Stunde Verspätung in Richtung Madrid. Vor dem Abflug machte eine ältere Dame den Flugbegleitern Ärger. Sie wollte sich absolut nicht auf ihren Sitzplatz setzen. Sicherheitspersonal geleitete sie aus der Maschine. Vor mir lagen 12 Stunden 10 Minuten Flug und 10.700 Kilometer bis Madrid.
16.
Tag: Abreise Chile ist ein faszinierendes Reiseland. Wer schon einmal in Chile ist, sollte unbedingt auch einen Abstecher auf die Osterinsel machen. Die alten Kulturen und die polynesische Lebensart sollte man sich nicht entgehen lassen. Welche Region mir am besten gefallen hat, kann ich nicht sagen. Ich bin von allen gleich beeindruckt und begeistert.
Chile & Osterinsel
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