© Silke Wolff 2007-2017      Impressum/Disclaimer

Irland - Kerry County

© Text und Photos: Silke Wolff

1. Tag:   Detmold – Kenmare

Am 05. September 2005 machten sich wieder ein paar Club-Mitglieder des Deutsch-Englisch-Clubs auf den Weg, um ein englischsprachiges Land zu erkunden. Dieses Jahr sollte die Reise nach Irland gehen. Unser Club-Busfahrer Peter brachte uns zum Flughafen Köln. Von dort folgen wir nach Shannon. Am Flughafen wartete bereits unser irischer Busfahrer, um uns nach Kenmare in Bay-Hotel zu bringen. Kenmare war für eine Woche der Ausgangspunkt unserer Touren. Kenmare ist für seine Spitzen berühmt. Aus Not wurde im 19. Jahrhundert im Kloster eine Spitzenklöppelschule gegründet. In den örtlichen Geschäften sind feine Spitzenarbeiten zu finden. Hinter der Kirche führt ein Weg zu einem gut erhaltenen Steinkreis. Auch wir machten uns auf eine erste Erkundungstour durch den Ort. Kenmare Steinkreis

2. Tag:   Ring of Kerry

Die Straße rund um die Halbinsel Iveragh gehört zu den Traumstraßen dieser Welt. Entgegen dem Uhrzeigersinn fuhren wir einmal rund um die Halbinsel. Aufgrund der schmalen Straßen ist diese Richtung eine Absprache unter den Busfahrern. Individualtouristen fahren in die Gegenrichtung. Nach mehreren Fotostopps gelangten wir an das Staigue Stone Fort.  Die Meter dicken Mauern des Ringforts sind ohne Mörtel zusammengefügt. Das Alter des Forts wird auf etwa 2.000 bis 3.000 Jahre geschätzt. In dem Örtchen Sneem sind zu Ehren des irischen Präsidenten O’Dálaigh abstrakte Pyramiden errichtet. Weitere Skulpturen erinnern an andere prominente Besucher.     Lady's View               Steinbrücke Pyramiden in Sneem

3. Tag:   Cliffs of Moher – Bunratty Castle

Die Felsenklippen von Moher erstrecken sich über acht Kilometer und sind bis zu 200 m hoch. Durch die Gischt sind sie immer in einen Nebel eingehüllt. Für den atemberaubenden Ausblick nahmen wir den langen Weg von Kenmare auf uns. Allerdings entpuppte sich die Aussicht für uns als absolute Null-Nummer. Es regnet in Strömen und es war sehr neblig. So konnten wir die Klippen und das tosende Meer nur erahnen. Klitschnass wärmten wir uns in Container, die als Besucherzentrum dienten wieder auf. Schade. Auf dem Rückweg versöhnte uns der Besuch von Bunratty Castle etwas. In der Anlage befindet sich ein nachgebautes Bauerndorf von ca. 1900. Hauptattraktion ist die Burg aus dem Jahr 1425. Bunratty Castle

4. Tag:   Dingle Peninsula

Die Halbinsel im schimmernden Grün, mit sandigen Buchten und schroffen Klippen gilt als typisch irisch. In der Nähe von Dunquin hatten wir einen guten Blick auf die vorgelagerten Blasket-Inseln. Typisch für diese Gegend sind auch die flammenden Fuchsienhecken. Das einzige vollständig erhaltene Bauwerk aus der Zeit der mörtellosen Bauweise befindet sich ebenfalls auf der Halbinsel, das Gallarus- Oratorium. Gallarus-Oratorium

5. Tag:   Cork – Rock of Cashel

Leider zeigte sich das Wetter auch heute nicht von der besten Seite. Bei Regen liefen wir durch die Straßen von Cork. Schutz suchten wir in der überdachten Markthalle, dem English Market. In den Hallen eröffnet sich eine Vielfalt kulinarischer Angebote. Auf dem Rückweg zum Bus mussten wir unbedingt noch einen Abstecher zur St. Fin Barre’s Cathedral machen. St. Fin Barre's Cathedral Der Legende nach war der Felsen von Cashel einst Schlafplatz der Feen. Tatsächlich war er Sitz der Könige von Munster. Der heilige Patrick wirkte dort. Der Rock of Cashel ist ein einzigartiges Monument frühchristlicher Geschichte. 1101 bekam der Bischof von Limerick den Felsen geschenkt. Im 13. Jahrhundert wurde mit dem Bau der Kathedrale begonnen. Die Bischofsburg entstand im 15. Jahrhundert. Bis in das 18. Jahrhundert blieb Cashel Sitz des katholischen Erzbischofs.   Rock of Cashel

6. Tag:   Garnish Island – Bantry House

Der heutige Tag war für mich der Höhepunkt unserer Reise. Mit einem kleinen Boot setzten wir nach Garinish Island über. Auf flach aus dem Wasser ragenden Felsen sonnten sich Robben. Die Besitzer wollten einen mediterranen Garten schaffen. Dies ist ihnen auch gelungen. Torbögen und Treppen runden die einzigartige Atmosphäre zwischen Pflanzen, Palmen und Blüten aus aller Welt ab. Das Bantry House befindet sich noch in Privatbesitz und wird von der Familie Shelswell-White, dem Earl of Bantry bewohnt. Das Haus ist für die Öffentlichkeit geöffnet. Sehenswert ist aber der großzügige Park und die Aussicht auf die Bantry Bay. Neben dem Haupthaus liegt die Inchelvie Wiskey Distellery. Das kleine Cafe lädt zu Kaffee und Kuchen ein. Ein kleiner Geheimtipp ist der Lough Gougane Barra See. In dem tiefen, dunklen Bergsee liegt eine kleine Insel mit einer Kirche darauf. Die Umgebung ist äußerst stimmungsvoll. Vor allen, wer wie wir dort eine Trauung erleben dar.

7. Tag:   Killarney National Park – Muckross House

Im Killarney National Park stiegen wir für eine einstündige Rundfahrt auf dem See in Boot. Ich genoss die Ruhe und die vorbeiziehende Landschaft. Der letzte Höhepunkt unserer Reise war eindeutig das Muckross House. Das riesige Haus im viktorianischen Stil ist von einem weitläufigen Park umgeben. Der Park grenzt an den Muckross Lake.  8. Tag:   Rückreise Leider mussten wir schon wieder Abschied nehmen. Auch wenn das Wetter hätte manchmal besser sein können, war es doch eine eindrucksvolle Reise durch die grünen Landschaften, die frühchristliche Geschichte, die stattlichen Herrenhäuser und ihren Gärten. zur Irland-Foto-Galerie:
Reisen, Urlaub, Ferien Bewertung wird geladen...
www.bergeundmeer.de

Foto-CD: Irland

Meine schönsten Fotos sind für € 6,99    inkl. Porto und Verpackung auf einer Foto-CD erhältlich. Ist Ihr Interesse geweckt, dann klicken Sie für die Bestellung einfach hier.
Reiseberichte und -fotografie
Die Vorstellung ist wundervoll, aber noch wundervoller ist das Erlebnis! (Oskar Wilde)
Silke Wolff
Deutschland Skandinavien Europa Nordamerika Südamerika Afrika Asien Ozeanien Fotogalerie über mich